
Sirenen heulten, Funkgeräte knisterten und Rauch stieg aus einer Maschinenhalle in Neuses an den Eichen auf.
Was auf den ersten Blick wie ein Großeinsatz wirkte, war eine realitätsnahe Gemeinschaftsübung der Feuerwehren:
- Feuerwehr Buchenrod
- Feuerwehr Gossenberg
- Feuerwehr Großheirath
- Feuerwehr Krumbach
- Feuerwehr Neuses an den Eichen
- Feuerwehr Rossach
- Feuerwehr Stadt Seßlach
- Feuerwehr Watzendorf
Das angenommene Szenario war eine Rauchentwicklung im Dachbereich in einer Maschinenhalle. Rund 80 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner rückten an, um den fiktiven Großbrand zu bekämpfen.
Während Atemschutzgeräteträger zur Erkundung in das verrauchte Gebäude vorgingen, bauten weitere Einsatzkräfte eine 300m lange Wasserversorgung vom Überflurhydrant auf. Zwei weitere 540m lange Schlauchleitungen wurden vom Dorfteich durch den Ort verlegt.
Eine wichtige Rolle spielte die Drehleiter. Sie unterstützte die Kräfte mit einem Löschangriff von oben und trug dazu bei, ein Übergreifen auf benachbarte Gebäudeteile zu verhindern.
Die eintreffenden Feuerwehren wurden zunächst in einem Bereitstellungsraum in der Kehrlesgasse gesammelt und von dort aus ihren Einsatzabschnitten zugeteilt. Trotz der beengten Platzverhältnisse verlief die Koordination der zahlreichen Fahrzeuge und Einsatzkräfte reibungslos.
Für die Bevölkerung bot sich zunächst ein beeindruckendes Bild: Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge, eine ausgefahrene Drehleiter und viele Einsatzkräfte ließen auf ein größeres Schadensereignis schließen. Schnell wurde jedoch klar, dass es sich um eine Übung handelte. Nach rund zwei Stunden konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.
Die Übung zeigte eindrucksvoll, dass die Feuerwehren der Gemeinde auch bei größeren Schadenslagen gut aufgestellt sind und hervorragend zusammenarbeiten.
Ein besonderer Dank galt der Familie Ehrlich, welche die Einsatzkräfte im Anschluss mit einer Brotzeit und Getränken versorgte. Auch Bürgermeister Andreas Lorenz dankte allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ – mit der Hoffnung, das Geübte möglichst selten anwenden zu müssen.

🚒🏅 Auszeichnung der Jugendfeuerwehr 🏅🚒
Im Anschluss an die Einsatzübung wurde die Ehrennadel in Bronze der Jugendfeuerwehr des Landkreises Coburg an Falk Müller verliehen. Diese Auszeichnung würdigt Jugendliche, die während ihrer Zeit in der Jugendfeuerwehr besonderes Engagement, Einsatzbereitschaft und überdurchschnittliche Leistungen gezeigt haben.Die Ehrennadel wird an Feuerwehranwärter verliehen, die verschiedene Leistungsnachweise erfolgreich absolviert haben.
Ein großes Lob an die Jugendwartinnen der @ffw.gossenberg für die hervorragende Ausbildung.
Die Glückwunsche zu dieser verdienten Ehrung überbrachten Nicole Boßecker, Vorsitzende des KJFV Coburg und Kommandant Andreas Buhl.
🔥👏 Vielen Dank für deinen Einsatz 👏🔥
#jugendfeuerwehr
#landkreiscoburg
#ehrennadelinbronze
#ehrenamt
#nachwuchsarbeit